Mit der SF-Dystopie Lazarus und Christian Lax' Graphic Novel Ein Mann namens Cervantes rezensiert Peter Hetzler für seinen Blog Comickunst gleich zwei Splitter-Neuerscheinungen:

"Bislang eine spannend geschriebene, stringent erzählte und in kompakten Szenen gezeichnete Serie, von der zwei Bände erschienen sind. Ob es bei Denver goes Metal bleibt – es also eine Reihe wird, in der die Intrigen der Clans im Vordergrund stehen – oder die sozialen Konflikte noch stärker herausgearbeitet werden, wird sich zeigen. Für Fans von gut gemachten Action-Comics ist Lazarus auf jeden Fall empfehlenswert."

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"Weil er dabei viel unterwegs – besser gesagt: auf der Flucht – ist, entsteht eine Art Roadmovie, das Lax mit starken Landschaftsbildern anreichert. Wer seinen Zeichenstil kennt, weiß, dass er seinen Figuren Raum lässt, die Panels nicht überfrachtet und viel Ruhe in die Bilder bringt. Ein schönes, locker erzähltes Album über Menschen, die auch dann kämpfen, wenn die Chance auf einen Sieg gering ist – ohne dabei in irgend eine Form von Heldenkitsch zu verfallen. Don Quijote im 21. Jahrhundert – eine originelle Idee, grafisch beeindruckend umgesetzt."

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