Auch der zweite Lazarus-Band hat den Comicleser überzeugt:

"Auch dieser neue Handlungsbogen zeigt wie Band 1 einen aktuellen Bezug zum Weltgeschehen: wie die Flüchtlinge, die in Europa ein besseres, sicheres Leben suchen, formt sich hier ein langer Zug von Verzweifelten und Mittellosen, die zwar nicht wegen Krieg sondern wegen Hunger und Armut nach Denver ziehen, um die winzige Chance wahrzunehmen, die Auswahl zu bestehen. Der geplante Anschlag auf der einen und der Versuch, diesen zu verhindern auf der anderen Seite, bringen dann noch Thriller-Elemente in die vielschichtige Handlung, die zusätzlich für Spannung sorgen. Dass das Geschehen samt der Personen am Ende geschickt zusammengeführt wird, zeigt, wie versiert Greg Rucka die Story anpackt. Über die Zeichnungen braucht man keine Worte mehr zu verlieren. Vor allem die Szenen, die nachts spielen, verbreiten mit ihrem tiefschwarzen, kantigen Tuscheeinsatz und ihrer entsprechenden Farbgebung eine kalte Tristesse, die die trostlose Welt der Durchschnittsbürger wiederspiegelt."

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